wie es kam...

Tja, irgendwie verlaufen meine Reisen immer katastrophal, was mir den Spitznamen "Dr. Katastrophe" einbrachte. Leider sind nicht mehr alle Reiseberichte vorhanden. In manchen Fällen nur noch ein "Beschwerdebrief"...

kreative (!) Anregungen sind willkommen!

Euer
Dr. K.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Türkie

tja, da war ich also in Istanbul. ich habe mich gefragt, warum die Türken
hierzulande so "unbeliebt" sind. Ich habe ja einen türkischen Kumpel und
der hat mal erzählt, dass die meisten Türken hier vom Land da kommen und
schlechte Bildung haben (so wie bei uns Bauern aus dem Münsterland oder
Bayern ;))
Nachdem ich in Istanbul war, glaube ich das auch.
Die Stadt und die Leute dort sind sauber. Die Türken sind fein gekleidet
(uns mag ein silbernes Hemd oder ein glänzender Anzug albern vorkommen,
aber Mode ist ja Geschmacksache) ich würde fast sogar so weit gehen und
sagen, dass die besser gekleidet sind als viele hier im Pott.
Die Leute sind freundlich.
Ich denke auch, dass es denen da gut geht und die keinen Grund haben,
auszuwandern.
Übrigens - obwohl alles von Moscheen nur so wimmelt (wirklich
beeindruckende Teile) - hört man eher selten den Aufruf zum Gebet (in
Alanya war das anders). Auch Kopftücher gibt es verhältnismäßig wenig.

und Fußball?
Eigentlich ist das doch geil, wenn die Fans richtig abgehen. Sind wir evtl.
nur neidisch?
Wir haben die 1. HZ des Galatasaray-Spiels mit einem lächerlichsten Elfer
gesehen.
In der Kneipe dichter Nebel. Also nix Rauchverbot. Und auch nix Frauen. Null.
Der Torjubel war recht verhalten. Geil war Jo’s Satz: „Ich war noch nie in einer Kneipe, wo drei Mal das gleiche Bild hängt.“
Man vergleicht das da wohl auch mit so was wie dem Gardasee o.ä. (Flair stimmt auf jeden Fall!).
Fazit:
Empfehlung: Fahrt hin!

Samstag, 30. August 2008

Triathlon

Ich hätte ihn verdient...
...den Aufkleber "I survived the 1st ITH Hennesee Triathlon".


Zunächst einmal war es schon eine Leistung, den Startort zu finden, denn es gab keinerlei Ausschilderungen dorthin oder spezielle Teilnehmerhinweise. Als es dann kurz vor dem Wettkampf ein "Briefing" gab und eine Stimme sagte: "Ihr müsst da lang und dann da rum und da zurück", hatte ich genauso viel gesehen wie ihr jetzt. Naja, irgendwer wird schon vor mir herschwimmen, dachte ich. Irgendwann war ich dann allein, weil ich wohl doch zu weit vom Kurs abgekommen war :) Wirklich schlecht war dabei allerdings die 10 Min. Wartezeit im eiskalten Wasser. Verschiedene Gerüchte gab es, warum der Startschuss nicht fiel und ich fragte mich langsam, ob meine Füße noch da waren. Gespürt hab ich Sie jedenfalls nicht mehr. Ich dankte im Geiste nochmal meinem Freund, dass er mir seinen Neoprenanzug geliehen hatte und dann ging's endlich los. Dass ich trotz allem und den Beinen und anderen Körperteilen anderer Menschen nur 16 Minuten für die 700m (auch wenn ich wohl 800 geschwommen war) gebraucht hatte, fand ich riesig.
Aus dem Wasser raus habe ich mein Rad nicht gleich gefunden. Dummerweise gab es ZWEI Abstellreihen und ich hatte vergessen, dass ich weiter weg. Die Zuordnung war vollkommen willkürlich. Irgendwie hatte ich dann nur meine Badehose, denn meine anderen Klamotten hatte meine Herzallerliebste. Also Helm auf (Pflicht), zu Ihr geschoben, Helm ab und umgezogen. Ich weiß gar nicht, warum die anderen sich so einen Stress machten. Naja, nach 5 km Rad kamen mir die ersten Raser schon entgegen. Hab ich auch nicht verstanden: Ich kannte diese Gegend noch nicht und wollte schließlich auch was sehen.
Fast einzig getrieben von dem in meinen Unterlagen ausgelobten Malzbier auf der Hälfte der Strecke wurde ich dort bitter enttäuscht, denn es gab nur Wasser. Naja, ich hab dann da noch n bissle mit den Verpflegern geplaudert und bin gemütlich zurück. Mein persönlicher Höhepunkt war mein Überholvorgang am letzten Berg. Hat aber nix geholfen. Ich hab bergab immer gebremst. Da ich die Stecke nicht kannte und es auch einige tückischen Kurven gab, bin ich lieber auf Sicherheit gegangen. Dann hätte ich endlich mein Malzbier haben können, aber ich musste ja noch laufen.
Also los. Die am Telefon von den Veranstaltern versprochenen nassen Schwämme gab’s leider auch nicht. Und das wär bitter nötig gewesen - lachte mich doch schon morgens die heiße Sauerlandsonne bei meinen Schwiegereltern vom wolkenlosen Himmel an.
Naja, eben schnell noch die 5 km gelaufen und dann gab’s endlich mein Malzbier.
Dass dann da noch 178 Leute vor mir offenbar auch noch Malzbier wollten, zeigte mir nicht zuletzt, dass wohl kaum (anders als vom Veranstalter angekündigt) Amateure wie ich am Start waren (sonst wär mein Kumpel wohl erster geworden :)).
Mir war’s egal. Ich war - nicht mal als Letzter - bei meinem 1. Triathlon angekommen und darum mächtig stolz auf mich!
Manuel, Nr. 138
Und ich bin auf meinen 7. Platz (von hinten) mächtig stolz.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Nordkroatien

So, da melde ich mich mal aus dem Urlaub zurück (9 Tage Rundreise + 5 Tage Strand (ca.)) und gebe dabei gleich mal eine Empfehlung für KROATIEN aus:

Man ist in 1,5 Std. hingeflogen (wobei man natürlich auch runtergurken kann, aber bei den spritpreisen lohnt es sich nicht wirklich außerdem verliert man zu viel Zeit).
Die Leute sind extrem freundlich - damit hatten wir nicht gerechnet und vor allem: SEHR sicher.
Die Straßen sind gut und die Leute fahren nicht annähernd so geisteskrank wie die Makkaronis (bezeichnenderweise wollte mich auch einer von denen vor einer Kurve bei durchgezogener Linie mit seinen Kindern im Wagen überholen).
Naja, einen schwereren Unfall haben wir gesehen: 2 Deutsche ineinander.
Ok, Steinstrände - muss man mögen, aber wir fandens nicht schlimm. Vorteil: das Wasser ist extrem klar. Und auch sauber. Selbst in den Häfen konnte man bis auf den Grund blicken.
Kann natürlich auch daran liegen, dass es fast nur Dörfer statt Städte gibt.
Alles war extrem grün.
Allerdings ist es so teuer wie bei uns. Außer Bier im Restaurant (ca. 2,20€ für 0,5).
bekloppt nur das extrem teure Olivenöl, wo bei alle Reiseführer davon reden, dass es daher kommt.
Allerdings war es für die Art der Rundreise etwas zu heiß und das nächste Mal fahren wir evtl. im Mai oder Sept. runter.
1/3 aller Touris sind deutsch, so dass man mit unserer Sprache fast überall weiterkommt. Wir haben es aber geschafft, deutsche "Nachbarn" zu vermeiden.
Wenn ihr wissen wollt, wie und alles andere drum herum, bieten wir euch gern ab nächster Woche mal eine mit Bildern untermalte Berichterstattung an. Bei Interesse an einem Pärchenabend seid ihr gern mit dem Partner willkommen oder wir bringen euch auch die Show nach Hause ;)

Montag, 21. April 2008

Beschwerde Kuba

leider verlief die über Sie gebuchte Reise nicht zu unserer Zufriedenheit. Ich schildere Ihnen im Folgenden nun die Gründe:
Wir brachen am 12. März mit 30 Minuten Verspätung vom Flughafen Düsseldorf auf und mussten wegen schlechten Wetters auf den Azoren zwischenlanden, um Treibstoff nachzufüllen. Dafür haben Sie natürlich mein vollstes Verständnis. Allerdings nicht dafür, dass man uns nicht auch nur den kleinsten „Snack“ kostenlos reichen wollte. So kamen wir mit ca. 3,5 Std. Verspätung im Hotel (Club Karey) an, wo natürlich das Buffet bereits geschlossen war.
Völlig erschöpft betraten wir unser Zimmer und fanden uns in einer (man verzeihe mir das Wort, aber alles andere wäre unpassend) Bruchbude wieder:
Beim Öffnen der Schublade fiel der Knopf herunter; als meine Partnerin den Fön am nächsten Morgen benutzen wolle, fiel auch dieser in mehrer Teile auseinan-der; die Balkontür hatte von außen keinen Griff – er war abgebrochen. Aber selbst geschlossen war diese Tür (ebenso wie das Badezimmerfenster) noch etwa einen Fingerbreit offen. Der Schrank lies sich erst gar nicht öffnen.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Armut des Landes und das feuchte Klima dazu beitragen können, dass nicht alles wie bei uns daheim ist. Ich nehme daher auch den Ausfall der Klimaanlage im Hotel in Havanna oder unterwegs im Bus ebenso ohne Beschwerde hin wie die einstündige Verspätung des Flugs von Havanna nach Santiago de Cuba. Aber als andere Mitreisende nur positive Dinge von ihren Hotels berichteten, wurde unsere Enttäuschung noch größer. Ebenso bei meinen Gedanken an meine erste Kubareise vor wenigen Jahren.
Ich bat natürlich als erstes Ihren örtlichen Reiseleiter in Havanna um ein neues Zimmer oder gar Hotel, aber er war dafür ebenso wenig zuständig wie der (im Üb-rigen sehr gute) Reiseleiter. Also mussten wir nach der Rundreise zwangsläufig in unser erstes Hotel zurückkehren. An diesem Nachmittag erreichten wir den örtlichen Reiseleiter nicht mehr. Nachdem wir also in der 10. Nacht unser 5. Zimmer bezogen, entschieden wir uns, nicht erneut einen Zimmerwechsel vornehmen zu wollen, zumal wir befürchten mussten, wieder in ein ähnliches Zimmer kommen zu können wie in den ersten beiden Nächten. Dabei nahmen wir auch in Kauf, dass unser Zimmer – entgegen Ihrer Beschreibung im Prospekt – weder eine Terrasse noch einen Kühlschrank hatte.
Nach dem erneuten Einchecken an diesem Tag suchten wir die einzige (!) Snackbar auf und ich fragte um exakt 17:02 Uhr nach zwei Hamburgern, da wir von unserer Rundreise ohne Mittagessen zurückgekehrt waren. Die Antwort war: „Es gibt Snacks nur bis 17:00 Uhr.“ Diese Aussage wurde gar zur Farce, als die Bedienung einem weiteren Gast einen Burger servierte. Dieses recht unfreundlich Verhalten zog sich fast durch das gesamte Hotelpersonal durch. Bei Unterhaltungen mit anderen Reisenden, die uns begegneten, konnte niemand von ähnlich schlechten Verhältnissen berichten. Andere Gäste unseres Hotels zeigten sich allerdings ähnlich enttäuscht wie wir.
Das Wasser im Swimmingpool glich in etwa dem des auf der Rückseite des Hotels befindlichen Kanals, was daran liegen könnte, dass keine der Duschen dort funktionierte. Wir haben insgesamt dreimal das Personal darauf hingewiesen. Schließlich kam dann auch ein Handwerker, aber um zu bestätigen, dass die Duschen tatsächlich defekt waren.
Um das schwache Bild abzurunden, startete der Rückflug ebenfalls mit (diesmal 90 Minuten) Verspätung, wobei dies – nach Aussage des Kapitäns – u.a. auf eine erneute Verspätung beim Abflug in Düsseldorf zurückzuführen sei.
Da unser freundliches Reisebüro uns um ein Feedback gebeten hat, werde ich dieses Schreiben dorthin weiterleiten.
Wir hatten uns im Vorfeld dazu entschieden, Sie als Veranstalter auszuwählen, weil Sie unser Erachtens nach für hochwertige Reisen stehen. Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen (hoffentlich falschen) Eindruck wieder grade rücken würden. Bedenken Sie dabei, dass Sie Kosten wie z.B. die 2 x 5,50 € für den im Flugzeug erworbenen Snack von der Fluggesellschaft einfordern sollten.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Yunan

Kapitel:
7 Jahre in Tibet oder besser: 7 Tage in Kunming


Als Dr. Katastrophe am Morgen des 12. Oktober seinen Heimweg antreten wollte, schwante ihm bereits nichts Gutes.
Der Heimweg war gebucht als Flug Kunming-Hanoi-Saigon-Frankfurt.
Bereits vor über einer Woche bekam er ein Mail mit dem Inhalt: Ihre Flugzeiten haben sich geändert.
Tatsächlich jedoch hatten die Flugzeiten sich nicht geändert (wie von der Airline 3mal tel. bestätigt).
2 Tage vor seinem Abflug plötzlich die Mail: Ihr Flug Kunming-Hanoi wurde storniert.
Auch das war - wie sich herausstellte - Bockmist (OBWOHL die Webseite der Airline dies bestätigte, die Hotline jedoch nicht).
Naja, auf alle Fälle mit diesem miesen Gefühl... Als erster beim Check-In bekam Dr. K. dann die Hiobsbotschaft:
Fuzzi: Nein, Sie können nicht fliegen, denn Sie haben kein Visum für Vietnam.
Dr. K.: Aber ich will doch gar nicht in ihr (bekacktes) Land einreisen. Ich will NACH HAUSE!!!
Fuzzi: Aber Hanoi-Saigon ist ein Inlandsflug. Dafür brauchen Sie ein Visum.
Dr. K.: Wollen Sie mich verarschen (leider nur gedacht)???
(Ich hatte ja eins, aber das war einmal benutzt und damit abgelaufen!)
Mal im Ernst: Man kann mir ja vorwerfen, ich hätte mich nicht richtig informiert, aber was soll diese SINNLOSE Scheiße???
Wie ich später erfuhr, haben die Komiker in HANOI keinen Transitbereich. WARUM???
Egal: Dr. Dicke-Hose-K. denkt sich, ich flieg mit Malaysia Air - Hauptsache weg (Abflug 30 Min eher).
Aber die Scheiß Chinesen nehmen ja keine Kreditkarten vom Klassenfeind. Ist doch klar, dass man immer fünfeinhalb tausend Yuan (für 100 kann man dort zu zweit richtig fett essen gehen (d.h. 4 Gerichte inkl. Trinken), 10 sind etwa 1 €) in bar dabei hat.
Also gefickt!
Dann zur Vietnamesischen Botschaft.
Die ist in der ersten Etage eines Hotels, das keine Lobby hat und die Rolltreppe nach oben hat weder Strom noch Licht.
Ich dann da hin:
Fuzzi: Tuesday
BITTE???
SCHEISSE!
Also doch zum Reisebüro von Malaysia Air. DORT kann man natürlich mit der KK bezahlen. Warum nicht am Flughafen???
Natürlich ging am Sa. kein Flug.
Nun musste Dr. K. 2 Tage in einem Dorf totschlagen.
Einem Dorf, mit 1,5 Mio. Einwohnern.
Einem Dorf mit einem INTERNATIONALEN Flughafen, und einem Informationsschalter, an dem immer mindestens 5 Chinesen stehen, aber KEINER auch nur EIN Wort englisch spricht.
Einem Dorf, wo auf der Straße NIEMAND englisch kann.
Einem Dorf, wo NIEMAND den eigenen Stadtplan erkennt, wenn man ihm den hinhält (oder gar einem sagen könnte, wo man sich befindet).
Für den Fall, dass man jemand findet, der den letzten beiden Punkten widerspricht, sind die Auskünfte AUF ALLE FÄLLE falsch.
Einem Dorf, wo Rechtsverkehr herrscht, dir auf der Straße aber Autos rechts UND links entgegen kommen.
Einem Dorf, wo ALLE STÄNDIG rumrotzen, aber auch so alles dreckig ist.
Einem Dorf, wo man (außerhalb) auf der Landstr. höchstens 60 fahren kann, weil man sonst einen Achsenbruch erleiden würde.
(alles MEHRFACH bewiesen!)
Naja, schließlich und endlich hat es Dr. K. doch wieder Heim geschafft & kann fast schon wieder über all das Lachen :)
denn er hat auch viel Schönes gesehen - aber das gibt’s nur mdl ;)
Euer Dr. Katastrophe
Senior Flight Misser

Donnerstag, 22. März 2007

Gastbeitrag: Gran Canaria

Gran Canaria Reisetagebuch 06.03.2007 – 19.03.2007

Dienstag, der 06.03. ist unser Abflug in den Urlaub. Das Taxi kommt pünktlich um 04.45 Uhr, damit wir auch rechtzeitig um 06.20 Uhr bis Nürnberg und dann weiter nach Las Palmas kommen. Der Transfer vom Flughafen zur Unterkunft ist wie immer in jedem Urlaub. Gut das wir keine Frauen dabei haben die ungeduldig werden können! Wir kommen im Bungalowpark „Sky Beach“ an, in Meloneras. Unsere Erkundungen beziehen sich auf die nähere Umgebung mit einem ausgedehnten Spaziergang, wobei mein Rücken nach dem Flug etwas schlapp macht! Dafür entschädigt uns das Abendessen, welches wir sehr ausgedehnt genießen.

Mittwoch, der 07.03., Stefan hat jetzt massive Rückenschmerzen, entweder von der Matratze, oder Manuel hatte eine spezielle Technik die alles Schmerzen lässt und polarisiert! Dennoch als guter deutscher Lancer lässt er sich kaum etwas anmerken. Es geht zu einem gefühlten Uralmarsch durch Maspalomas an der wunderschönen Uferpromenade bis zum Leuchtturm und dann weiter durch den Strand entlang am Meer, großartig. Weiter entlang der Barranocode Maspalomas welches ein wunderschönes Naturschutzgebiet ist, vorbei am Golfplatz bis zum Einkaufcenter „Comercial Faro2“! Stefan braucht ständig ne Pause, der Rücken macht ihm zu schaffen. Die Organisation nach einer motorisierten Rückfahrgelegenheit gestaltet sich anfangs schwierig. Stefans Laune auf dem Siedepunkt! Endlich zuhause angekommen geht’s nachmittags erst mal in den Pool, wir haben natürlich unseren direkt vor der Tür. Da abends Fußball angesagt ist gehen wir in eine Kneipe, die überträgt. Wir lernen Bernd und Christian kennen aus Augsburg. Habe aber keine Erinnerung mehr an die beiden….

Donnerstag, der 08.03. bei der hiesigen Autovermietung gibt’s nen Ford mit Klimaanlage, dann wir die Insel erkundet! Entlang der westlichen Inselküste ein Stück Autobahn bis Agüimes, Guaqadeque durch Schluchten und Täler, wunderschön! Mein Fahrer auch!(also schön gefahren!) Nicht nur das, er hat auch die Serpentinen wunderbar gemeistert bis zum Picoch las Nieves 1942 m über Meeresspiegel, „arschkalt“, dann zum Roque Nuble 1817 m ü. Meeresspiegel, der Wind war der Hammer! Es geht weiter nach Tejda zur kl. Kirchenbesichtigung. Anbei ne Bude mit nem Fetti, der uns nen halben Liter Wasser für 1,50€ verkaufen wollte! Aber sind wir denn reiche Amis? So ein Arschloch. Also weiter nach Agaeter, dort aus dem Meer herausragt der „Finger“ Gottes in einem malerischen Hafen. Manuel hat auch ein Eis bekommen, weil er den Wagen immer noch gut fährt. Die Rückfahrt geht über Las Palmas mit Einkaufsstopp im Supermarkt (Palette Bier, Schocki, Chips, Wein etc.) beim Einparken liegt schon mal ne tote Taube aufm Gehweg, was fürn Respekt! Mit Proviant für die nächsten 2 Tage geht eine Stunde zurück in die Unterkunft, pünktlich zum Abendessen! Da wir Manuel kennen reicht ihm das Programm noch nicht und wir ziehen los nach Playa de Ingles, wo auf uns nervige Arschlöcher erwarten die nur unsere Kohle wollen, aber wir finden auch Internet, um endlich Kontakt mit der Außenwelt aufnehmen zu können! Ihr könnt euch ja vorstellen wie schnell son PC is, 3 Mails in ner halben Stunde lesen, da geht was!

Freitag, der 09.03. steht unter dem Stern „Entspannung“ Um 11.15 Uhr ist ein Treffen mit Tamara von TUI angesagt. Dort buchen wir auch gleich zwei Tauchgänge für Montag. Dort lernen wir auch gleich ein Pärchen kennen die aus Köln kommen. Wir hängen am Pool ab und gehen baden. Wir bleiben aber nicht den ganzen Tag faul in der Sonne, sondern machen ne 30min Laufstrecke klar um langsam rein zukommen und Manus Knien halten der Belastung stand!

Samstag, der 10.03., es geht auf den Wochenmarkt nach Mercadillo mit dem Bus, geil! Wie hier auch gibt’s massig Schrott und Schund! Bis ich einen Stand mit ner Massagebank sehe und zwinge Manuel eine Behandlung wahrzunehmen, als er wieder absteigt, quasselt er irgendwas von Kreislauf…., gut das niemand weiß wie es ist runter zufahren! Da die Sonne hier etwas aggressiver ist lasse ich diese noch mit einer Milch der Ayurveda behandeln, hilft sofort, super. Wir trinken nen Kaffee nebenan. Dort sitzen zwei Rentner die aus NL kommen. Der Hammer ist die kommen aus der Nähe von Heerlen wir quatschen von der alten Heimat u einer der beiden war zu seinen aktiven Zeiten auch in der Brunsumer Heide laufen, die Welt ist klein! Zurück geht’s aber mit dem Taxi, da ich einen Massagetermin um 16 Uhr habe. Man gönnt sich ja sonst nix! Die kleine heißt Simone und kommt aus Schwerte, man ist die Welt klein! Abendessen und Trinken in Playa de Ingles, muss ich nicht kommentieren! Obwohl 4 kl. Bier für 10,- € und 2 Kaffee für 6,30€, alles klar! Nachts quälen uns die Mücken!

Sonntag, der 11.03., Manu geht allein zum Strand, ich glaub er schafft das! Ich finde Zeit in Ruhe zu lesen und lerne, auch schön! Dann geht’s aber noch in den Pool und nachmittags zum Laufen. Nach dem Abendessen aufn Drink ins Café!

Montag, der 12.03., wir werden um 9.30 Uhr zum Tauchen abgeholt! Wir machen 2 Tauchgänge in Pucto de Morgan, war o.k., so dass wir beschließen es zu wiederholen.

Dienstag, den 13.03., geht’s in den Fitness Raum Wir haben beide einen Termin bei Simone! Auch Manuel ist begeistert. Heute ist leider scheiß kalt und Regen und das bei 15 Tage Regen im Jahr, na wenn das kein Glück bringt!

Mittwoch, 14.03., immer noch Regen! Wir werden gegen 9.00 Uhr zum Tauchen abgeholt, haben 2 super Tauchgänge und ein U- Boot gesehen, sehr viele Fische, gegen 16.00 Uhr zurück, Abendessen und Fußball gucken.

Donnerstag, der 15.03., endlich mal wieder ausschlafen, das Wetter ist auch wieder besser und eine super Aussicht auf die Berge, es bleibt ein Entspannungstag, Pool, lesen, essen und abends Doppelkopf mit Dieter und Monika, die Zwei aus Köln.

Freitag, der 16.03., Auto gemietet, diesmal durfte ich fahren, d.h. Manuel hat geschwitzt! Entlang der Serpentinen bis ans Meer nach Las Palmas. Wir besichtigten die alte Festung, die Altstadt und die Kathedrale. Die von ihrem Turm eine Wunderschöne Aussicht bot. Das Abendessen war mit den zwei Kölnern, wobei ich mit Dieter die morgige Wandertour plante.

Samstag, der 17.03., um 10.00 Uhr ging’s los, wir sind ein Stück mit dem Auto gefahren und wollen eine 20 km Strecke zurücklegen, die Beschilderung für den Wanderweg war so versteckt dass wir sie erst nach einer Stunde gefunden hatten. Der Höhenunterschied war 970m, die halbe Strecke. In Anbetracht der Zeit und unser Tempo und dem aufziehenden Gewitter beschlossen wir umzukehren! Gesagt getan ab 21.00 Uhr hat’s nur noch geschüttet!

Sonntag, der 18.03., beim Aufstehen merkte ich keinen Muskelkater, das Wetter war gnädig und wir hatten den Genuss der Sonne und des Pools.

Über die Rückreise am folgenden Tag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Zusammenfassend kann man sagen, sehr gut erholt und viel erkundet. Wenn man nicht den Partyalarm braucht ist es hier ideal.

Wiederholenswert!

Dienstag, 4. April 2006

Beschwerde Iberia

vielen Dank für Ihre Antwort. Leider habe ich diese nicht verstanden. In meinem Schreiben (exakt heute vor zehn (!) Monaten an Frau ...) habe ich darauf hingewiesen, dass das ursprüngliche Buchungsdatum von dem tatsächlichen Flug wegen einer Umbuchung abwich. Anbei sende ich Ihnen darum die Flugdaten sowie die Bordingpässe.
Sicherlich können Sie persönlich nichts für die Verspätung, trotzdem teile ich Ihnen hiermit meinen Unmut mit, denn ich habe auf dem Hinflug und Rückflug eine unplanmäßige Nacht in Miami im Flughafenhotel verbringen müssen. Somit habe ich einen Tag meines Urlaubs verloren (sowie die Kosten für eine Übernacht im Zielort und einen gebuchten Ausflug) und einen Arbeitstag (auf der Rückreise).
Ich weise daraufhin dass ich für die insgesamt 35 Stunden Verspätung keine weiteren Ansprüche gestellt habe als die mir entstandenen Zusatzkosten. Allerdings hätte ich von einer so renommierten Gesellschaft wie der Iberia zum einen eine bessere Behandlung gewünscht, zum anderen hätte ich mir aus Kulanzgründen ein Entgegenkommen Ihrerseits erhofft.